Für sinnvoll hält die FDP Pelkum die Pläne der Verwaltung, die Kopernikusschule mit der Falkschule zusammenzulegen. "Hier wird aktiv Zukunftssicherung für die Schüler betrieben", sagt der FDP-Bezirksvertreter Jörg Stefan. "Seit Jahren nehmen die Schülerzahlen an der Kopernikusschule ab. Das gleiche trifft auf die Falkschule zu. Vor allem vor dem Hintergrund, dass der Regierungspräsident unsere Haushaltsdisziplin überwacht, haben wir auf diese Entwicklung zu reagieren."
Die Falkschule sei 3,5 Kilometer von der Kopernikusschule entfernt. "Das ist sicherlich für jeden Schüler machbar." Stefan glaubt außerdem, dass die Belange der Kopernikusschüler durch die Pläne der Verwaltung angemessen berücksichtigt seien. "Die Kopernikusschüler können in ihren angestammten Klassenverbänden wechseln, auch ihre Klassenlehrer gehen mit." An der Falkschule, die mit einer Mensa ausgestattet sei, bestünden dann auch Möglichkeiten zur Übermittagsbetreuung. Insgesamt werde die Falkschule besser ausgelastet. Damit werde auch dort der Schulbetrieb gesichert - schließlich verzeichne die Falkschule, wie alle Hammer Hauptschulen, rückgängige Schülerzahlen.
Den Aufbau eines zweiten Schulstandorts für die Alfred-Delp-Schule im Gebäude der Kopernikusschule hält Jörg Stefan für eine gute Idee. "Das Gebäude ist saniert und der behindertengerechte Ausbau kann mit den 3,6 Millionen Euro, die das eigentlich für den Aufbau einer Werkstufe in Westtünnen vorgesehen waren, bewerkstelligt werden." Stefan weist noch einmal auf den Handlungsdruck hin, der sich aus den beengten Platzverhältnissen an der Westtünner Förderschule mit Schwerpunkt Geistige Entwicklung ergibt. "Hier muss gehandelt werden - und die vorliegende Lösung erscheint mir mit Blick auf beide Schulstandorte optimal."