Schwerpunkte Julis Hamm

Jung, liberal, kritisch und konstruktiv - das sind die Jungen Liberalen, die Jugendorganisation der FDP.
Junge Menschen finden sich bei den Julis zusammen, gehen gemeinsam die ersten Schritte in das weite Feld der Politik und setzen sich dabei für die Bedürfnisse und Ziele ein, die sie bewegen. Hier stellen sich die Hammer Julis vor - mit ihren Köpfen, Zielen und Ideen.

Wir Julis fühlen sich dem liberalen Gedankengut zutiefst verpflichtet. Wir sind davon überzeugt, dass die Menschen Freiheit brauchen, um ihr Leben zu gestalten. Wir meinen die Freiheit der Wahl, der Möglichkeiten und vor allem Freiheit von überflüssigen Reglements und Bevormundungen durch den Staat.
Deswegen sind die Jungen Liberalen für die Gründung einer Berufsarmee und somit gegen die Wehrpflicht. Wer zur Armee will, soll das tun können - aber wir wollen nicht, dass junge Menschen dazu gezwungen werden.
Jeder hat das Recht, sein Leben nach seinen Vorstellungen zu entfalten. Daher wollen wir, dass schwule und lesbische Menschen genau die gleichen Rechte und Pflichten haben wie Heterosexuelle. Denn jeder definiert Familie anders. Gemeinsam ist ihnen: Sie alle wollen mit den Menschen, die sie lieben, leben und für sie Verantwortung übernehmen.
Wir als Junge Liberale unterstützen außerdem die Legalisierung weicher Drogen.

Wir wollen, dass sich junge Menschen in Hamm frei entfalten können. Daher haben wir folgende Kernthemen gewählt:

Freizeit:

Junge Menschen haben viele verschiedene Interessen. Durch Hobbys verwirklichen sich Jugendliche selbst, und sie entwickeln wertvolle Fähigkeiten, die ihnen im späteren Leben nützen werden. Wir fördern junge Menschen, die mit Eigeninitiative etwas auf die Beine stellen wollen. Aber sie müssen auch die notwendigen Rahmenbedingungen erhalten. Wir wollen, dass die Stadt Vereine dabei unterstützt, Freizeitmöglichkeiten für junge Menschen bereit zu stellen. Das kann etwa im Bereich Sport sein, aber auch kulturell.
Wir möchten, dass die Stadt Proberäume für junge Bands zur Verfügung stellt, etwa in öffentlichen Gebäuden wie Jugendzentren und Schulen. Allerdings muss bei den Proberäumen auch sichergestellt und überprüft werden, dass sie tatsächlich nur zu Probezwecken genutzt werden. Missbrauch der Räume schadet allen.

Freizeitangebote wie die Eishalle oder ein Skatepark müssen gefördert werden. Auch wenn das sich betriebswirtschaftlich nicht immer rechnet: Solche Orte sind sozial nicht nur nützlich, sondern unverzichtbar. Hier treffen sich junge Leute und verbringen sinnvoll gemeinsam Zeit. Mitfinanzierung solcher Orte durch Sponsoren ist wünschenswert und im jeweiligen Fall zu prüfen.
Ganz wichtig ist: Die Jugendlichen müssen sich den Eintritt leisten können.

Graffiti sind oft ein Streitpunkt. Wir erkennen Graffiti als Kunstform an und möchten, dass für Sprayer Flächen zur Verfügung gestellt werden. Wettbewerbe können Anreize bieten.

Wirtschaft:

Es ist wichtig, Jugendliche früh an das Wirtschaftsleben heranzuführen. Praktika und Hospitanzen können ihnen dabei helfen, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen und sich auf den Beruf vorzubereiten. Wir wollen sie begleiten durch verschiedene Aktionen, darunter:

  • ein Planspiel zum Thema Unternehmensgründung, bei dem ein fiktives Start-up ins Leben gerufen wird und das an den Hammer Schulen läuft
  • ein Büro bei der Stadt, an welches sich angehende junge Unternehmer wenden können und wo sie objektiv beraten werden
  • die Gründung eines Unternehmerforums zum Austausch für junge und gestandene Unternehmer

Damit die Bürokratie auf ein Minimum reduziert wird, ist es wichtig, dass die Stadt hier nur Vermittlerfunktion einnimmt. Wir wollen, dass Kontakte direkt zwischen den einzelnen Unternehmern hergestellt werden.
Damit Erfahrungen ausgetauscht werden können, stellen wir uns sogar eine jährliche Messe für Unternehmer vor.

Gesundheit und Prävention:

In den vergangenen Jahren hat die Verschuldung bei Unter-25-Jährigen dramatisch zugenommen. Die Möglichkeiten, sich zu verschulden, sind nahezu unbegrenzt - Handyverträge, Ratenkauf, Überziehungskredite etc. Wir wollen, dass eine umfassende Aufklärung geleistet wird, und fordern daher die Einrichtung einer Schuldnerberatung für Jugendliche und eine bessere Aufklärungsarbeit.

Ein weiteres Problem ist die Ausdehnung des Alkoholismus, besonders bei den 14- bis 18-Jährigen. Hier muss die Stadt mehr aufklären, etwa, indem sie Beratungen an Schulen durchführt. Außerdem sollte die Kooperation mit den Gaststätten und Kneipen verstärkt werden, damit sichergestellt ist, dass die Jugendschutzgesetze eingehalten werden.

Es gibt viel zu tun - packen wir es an.
Denn wenn wir etwas verbessern wollen, müssen wir alle Verantwortung übernehmen.